100 Seiten von Pandora

InitialDas Paradies ist fern. Pandora, die erste Frau auf Erden, trug das Schlechte in die Welt, indem sie die Büchse öffnete, die ihr von Zeus in böser Absicht geschenkt wurde.

Dieser mythologischen Metapher folgend, trägt seither jeder Mensch seine eigene kleine Hölle in sich. Angst, Sorge, Hass, Wut und Trauer sind die dunklen Seiten unserer Gefühlswelt. Gerne würden wir darauf verzichten. Ein Dasein im puren Glück erscheint uns lebenswerter.

Die Abgründe, die sich vor uns auftun, sind nicht so tief, wie die Abgründe, die wir in uns tragen. Hadernd schließen wir Kompromisse mit dem Schicksal. Der eine wächst daran, der andere zerbricht.
Die Lektionen des Lebens lassen uns kämpfen und wir streben danach, ein Ideal zu erreichen, das manchmal im gleichbleibenden Abstand vor uns davonzulaufen scheint.

100 Seiten von Pandora führt in die Welt unserer Ängste. Sie nehmen uns bei der Hand und zeigen uns das Grauen, das in uns wohnt.
Denn der wahre Horror muss nichts Übersinnliches sein.

(c) Markus Walther

“100 Seiten von Pandora”
Seelenfutter für den erwachsenen Leser
geplante Fertigstellung 2012

Leseprobe:

Sternenhimmel

 

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